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Seit dabei wenn es wieder in Villablino schnell, spektakulär und rasant losgeht.

Was ist Inline Alpin?

Inline-Alpin ist eine faszinierende Disziplin im Inline-Skating, die Elemente des alpinen Skifahrens auf Rädern überträgt. Ähnlich wie beim Skifahren geht es darum, einen technisch anspruchsvollen Kurs mit Toren so schnell wie möglich zu durchfahren, wobei präzise Kontrolle und schnelle Reaktionen erforderlich sind.

Die Strecken für Inline-Alpin sind oft anspruchsvoll und durch die Möglichkeit mitten in Städen zu starten, unglaublich publikumswirksam. 

Inline-Alpin erfordert eine solide Skating-Technik, um schnelle Richtungswechsel, stabile Abfahrten und flinke Beschleunigungen zu meistern. Skater müssen in der Lage sein, sich schnell anzupassen und auf unerwartete Hindernisse zu reagieren, während sie gleichzeitig ihre Geschwindigkeit kontrollieren.

Diese Disziplin erfreut sich weltweit wachsender Beliebtheit, mit Veranstaltungen und Wettbewerben, die Skater aller Altersgruppen und Niveaus anziehen. Von lokalen Rennen bis hin zu internationalen Meisterschaften bietet Inline-Alpin eine spannende Möglichkeit, die Grenzen des Inline-Skatens zu erkunden und sich mit Gleichgesinnten zu messen.

Inline-Alpin ist nicht nur eine Herausforderung für erfahrene Skater, sondern auch eine unterhaltsame Freizeitaktivität für alle, die die Geschwindigkeit und den Nervenkitzel des Sports genießen. Mit seinen schnellen Abfahrten, technischen Passagen und atemberaubenden Kurven bietet Inline-Alpin eine aufregende Möglichkeit, die Welt des Inline-Skatens in einem neuen Licht zu erleben.

Inline Alpin 

Wie kann ich Ihnen helfen?

SKI Inline

Ski Inline Alpin ist eine aufregende Sommer- Variante des Ski Alpin, die die Dynamik und Techniken des alpinen Skifahrens auf Rädern nachbildet. Ähnlich wie beim traditionellen Ski Alpin auf Schnee beinhaltet Ski Inline Alpin das Abfahren von steilen Hängen und das Navigieren durch Slalomkurse mit eng platzierten Toren.

Die Sportler verwenden spezielle Ski Inline Alpin-Ausrüstung, die normalerweise über längere Schienen und eine robuste Bauweise verfügt, um den Anforderungen des alpinen Geländes gerecht zu werden. Diese Ausrüstung ermöglicht es den Athleten enge Kurven zu fahren, schnelle Richtungswechsel durchzuführen und hohe Geschwindigkeiten aufrechtzuerhalten, während sie Tore passieren und sich auf anspruchsvollem Terrain bewegen.

Die Techniken des Ski Inline Alpins ähneln denen des alpinen Skifahrens auf Schnee, einschließlich der Verlagerung des Körpergewichts, des Kantenwechsels und der Anwendung von Druck auf die Skier, um die Richtung zu steuern. Athleten müssen über gute Balance, Kraft und Koordination verfügen, um die Herausforderungen des Kurses zu meistern und schnellstmöglich ins Ziel zu gelangen.

Ski Inline Alpin bietet eine spannende Möglichkeit für Skifahrer, ihre Fähigkeiten und Techniken außerhalb der Skisaison zu verbessern und sich auf bevorstehende Rennen und Wettkämpfe vorzubereiten. Es ist auch eine beliebte Freizeitaktivität für Skisport-Enthusiasten, die die Aufregung des alpinen Skifahrens genießen möchten, ohne auf Schnee angewiesen zu sein.

Mit Veranstaltungen und Wettbewerben weltweit gewinnt Ski Inline Alpin zunehmend an Popularität und bietet eine aufregende Alternative für alle, die den Nervenkitzel des alpinen Skifahrens das ganze Jahr über erleben möchten.

BLSV Vorstand war im InlineAlpin Training 

Schnell und technisch anspruchsvoll: Der BLSV-Kreisvorsitzende Benjamin
Adelwarth besucht in Tussenhausen die Inline-Alpine-Fahrer. Mit acht Rollen
unter den Füßen wird jeder noch so kleine Hügel schnell zur Rennstrecke.
Inline fahren ist das eine, Inline Alpine das andere: Diese Erfahrung macht der BLSVKreisvorsitzende Benjamin Adelwarth (Mitte) bei seinem Trainingsbesuch in
Tussenhausen. Dort lebt und trainiert der Weltcup-Fahrer Patrick Stimpfle (links).

Tussenhausen 
Der Berg ruft. Oder besser: Der Hügel ruft. Die kleine Erhebung am
Ortsende von Tussenhausen in Richtung Ettringen verdient den Namen „Berg“
tatsächlich nicht wirklich. Dennoch hat Benjamin Adelwarth Respekt. Denn er wird in
den kommenden zwei Stunden diesen Hügel mit jeweils vier Rollen an seinen Füßen
herunterfahren.
Die aktuelle Station auf seiner Trainingstour durch die Sportarten in „seinem“
Sportkreis hat den BLSV-Kreisvorsitzenden nach Tussenhausen gebracht. Dort wird er
sich einer der neueren Sportarten widmen: dem Inline Alpine. Das ist im Prinzip der
Ski-Slalom im Sommer. Nur eben auf Inlinern statt auf Skiern. In Tussenhausen wurde
beim örtlichen Sportverein eine eigene Abteilung dafür gegründet. Und das hat nicht
nur mit der für solche Trainingsfahrten perfekten Hügellandschaft rund um
Tussenhausen zu tun. Sondern vielmehr mit Familie Stimpfle. Patrick und Ruth
Stimpfle sind seit Jahren in diesem Sport aktiv, Patricks jüngere Brüder Francis und
André ebenso. Früher waren sie allesamt leidenschaftliche Skifahrer, Patrick Stimpflewar 1994 sogar deutscher Schülermeister. Irgendwann sei er dann auf Rollen 
umgestiegen – und ist damit in einem echten Trendsport gelandet. 
Mittlerweile gibt es Welt- und Europameisterschaften, die Stimpfles sind außerdem 
bei nationalen Meisterschaften und bei Weltcuprennen am Start. Vor allem in Spanien 
ist der Sport groß im Kommen. „Da werden Rennen im TV übertragen. In Oviedo 
stehen 6000 Zuschauer an der Strecke. Und wenn es ein Nachtrennen ist, dann fühlt 
sich das an wie in Schladming“, schwärmt Patrick Stimpfle. 
Seit rund 25 Jahren betreibt der 45-jährige Tussenhausener diesen rasanten Sport auf 
Inlinern, seit 2017 fährt er auch regelmäßig um Weltcuppunkte und gehört dort zu den 
besten deutschen Fahrern. Er ist mehrfacher Europameister und Deutscher Meister – 
und jemand, der seine Erfahrung und sein Können gerne weitergibt. 
Jahr für Jahr gastieren Inline-Fahrer aus der ganzen Welt bei ihm in Tussenhausen, 
um auf seinen Hausstrecken rund um das Dorf vor allem an der Fahrtechnik zu feilen. 
Diesmal ist Tomoya Hashimoto dabei. Der 17-jährige Japaner ist amtierender 
Junioren-Vize-Weltmeister im Parallelslalom. „Der lebt für seinen Sport“, erzählt 
Patrick Stimpfle. „Jeden Tag steht er frühmorgens auf und trainiert noch vor der 
Schule“, sagt er, während er mit kleinen Hütchen einen Slalom absteckt, den 
Adelwarth anschließend abfahren soll. 
Der BLSV-Kreisvorsitzende zeigt sich beeindruckt. Allein die Ausrüstung, die er trägt, 
flößt ihm Respekt ein. „Ich komme mir vor wie ein Eishockeyspieler“, sagt er. 
Schienbeinschützer sind ebenso notwendig wie Knie-, Ellenbogen- und Schulterschutz, 
Helm und Handschuhe. Auch die Inliner selbst fühlen sich anders an. „Das ist schon 
ein ganz anderes Gefühl bei normalen Inlinern“, sagt Patrick Stimpfle. 
Wie schnell es denn werden könne, fragt Adelwarth. „Die Kinder kommen auf etwa 38 
km/h. Bei mir sind es 40 km/h. Im Weltcup kommt man im Riesentorlauf schon auf 50 
km/h“, sagt Stimpfle. Noch eine Info, die Adelwarths Anstieg zur Startposition etwas 
zögerlicher erscheinen lässt. Doch er wird es versuchen. „Gebremst wird dann 
übrigens in der Wiese“, sagt Stimpfle. Die ersten Abfahrten durch die Kegel sehen im 
Vergleich zu Stimpfle etwas ungelenk aus, verlaufen aber fehlerfrei. 
Es folgt eine technische Übung: eine Art Kreuzschritt. Hier wird es schon schwieriger, 
manche Hütchen fallen um. Doch Adelwarth bleibt standhaft. „Noch ein paar Mal, 
dann wechseln wir auf die andere Strecke“, sagt Stimpfle. Die ist steiler und 
mittlerweile mit Slalomstangen bestückt, wie man sie im Weltcup kennt. „Die Ideallinie führt ganz eng an der Stange vorbei. Mit dem Arm schlägst du die Stange praktisch weg“, erklärt Stimpfle. „Was passiert, wenn ich auf die Halterung der Stangen fahre?“, fragt Adelwarth. „Nicht viel, dich schmeißt es halt“, sagt Clara Sitzinger. Die 13-jährige Schülerin ist zusammen mit ihrem älteren Bruder Jan und der jüngeren
Schwester Greta ebenfalls regelmäßig beim Training in Tussenhausen. Was
erwähnenswert ist, da die Familie Sinzinger aus Fürstenfeldbruck stammt. Vater
Ludwig Sinzinger ist Sportwart beim Skiclub Fürstenfeldbruck und zugleich Referent
für Ski-Inline beim Deutschen Ski-Verband (DSV). „Einmal pro Woche sind wir hier“,
sagt Ludwig Sinzinger. Inline Alpine sei ein gutes Sommertraining, allerdings nehmen
seine Kinder auch an Wettkämpfen teil. Er ist der Meinung, dass der Inline-Sport das
Skifahren einmal ablösen wird.
Der Grund liege auf der Hand: Durch den Klimawandel werden viele Skigebiete in den
Alpen ihre Schneesicherheit verlieren. Dann heißt es für die Skifahrer, auf Gletscher zu
kommen. Doch das kostet. Ebenso das Skifahren in einer Skihalle. „Wenn man den
Kindern Skifahren ermöglichen will, dafür aber keine 20.000 Euro ausgeben kann, wird
es irgendwann schwer“, mutmaßt Sinzinger. Er sieht den Inline-Alpine-Sport aktuell als
gute Ergänzung zum Skisport, aber: „Manche Skitrainer haben große
Berührungsängste, sie sehen das Potenzial noch nicht.“
Während er das sagt, rauschen nacheinander Greta, Clara und Jan Sinzinger, Ruth und
Francis Stimpfle sowie Tomoya Hashimoto durch den Stangenwald. Einer schneller
als der andere. Das rhythmische Klacken der von den Fahrern weg gestoßenen
Stangen wird immer schneller. Auch bei Patrick Stimpfle ertönt dieses Stakkato. Bei
Benjamin Adelwarth ist der Rhythmus langsamer. Doch auch er kommt unfallfrei
unten an. Und ist um eine sportliche Erfahrung reicher

Inline Team trainiert in Zagreb – Inline-Alpin auf Weltklasse-Niveau


DJK RG Wertachtal/Zagreb – Hochmotiviert, bestens vorbereitet und auf internationalem Boden: Inline-Alpin-Trainer Patrick Stimpfle aus Tussenhausen absolvierte gemeinsam mit seinem Inline Alpin Team ein intensives Trainingslager in Zagreb, Kroatien. Die Bedingungen vor Ort waren herausragend – eine anspruchsvolle Strecke, perfekter Asphalt und strahlender Sonnenschein aber auch Regeneinheiten begleiteten die Sportler über mehrere Tage hinweg. Und das alles im Schatten der legendären Ski-Weltcup-Piste am Sljeme.


Schon bei der Ankunft war klar: Hier warten ideale Voraussetzungen auf die Athleten. Die Trainingsstrecke führte über einen abwechslungsreichen Kurs, der Technik, Tempo und Präzision gleichermaßen forderte. "Man merkt sofort, dass hier große Veranstaltungen stattfinden. Die Qualität der Strecke ist außergewöhnlich – breit, griffig und perfekt instand gehalten", berichtet Patrick begeistert.


Mehrmals täglich standen verschiedene Trainingseinheiten auf dem Programm: Startübungen, Techniktraining, Kurvenfahrten und komplette Durchgänge auf Wettkampfniveau. Besonders wertvoll: Das Gelände bietet sowohl steile als auch flachere Abschnitte – optimal, um verschiedene Rennsituationen realistisch zu simulieren. Im Schatten der berühmten Sljeme-Skipiste, auf der sonst die Weltelite des alpinen Skisports um Hundertstelsekunden kämpft, konnten die Inline-Sportler wertvolle Erfahrungen sammeln.


"Es ist ein besonderes Gefühl, an einem Ort zu trainieren, der so viel Sportgeschichte geschrieben hat", erzählt Patrick. "Man spürt richtig die Atmosphäre. Das motiviert ungemein, bei jedem Lauf an seine Grenzen zu gehen."


Neben der sportlichen Arbeit kam auch der Teamgeist nicht zu kurz. Gemeinsame Besichtigungen der Strecke, Videoanalysen und intensive Gespräche stärkten den Zusammenhalt im Team und sorgten für eine Extraportion Motivation. "Wir pushen uns gegenseitig, geben Tipps und feiern kleine Fortschritte gemeinsam", so Patrick. "Gerade in so intensiven Tagen merkt man, wie wichtig ein starkes Team ist."


Ziel des Trainingslagers war die optimale Vorbereitung auf die kommenden Inline-Alpin-Wettbewerbe, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Patrick Stimpfle, der bereits auf eine beeindruckende sportliche Entwicklung zurückblicken kann, zeigte sich mit seinen Leistungen in Zagreb sehr zufrieden: "Ich konnte in diesen Tagen vieles verbessern – an meiner Technik feilen, meine Linie optimieren und noch mehr Sicherheit in den Läufen gewinnen."


Nach den erfolgreichen Trainingstagen blickt Patrick hochmotiviert auf die nächsten Rennen. Die Erfahrungen von Zagreb sollen ihm helfen, in der neuen Saison an seine bisherigen Erfolge anzuknüpfen und vielleicht noch die eine oder andere Überraschung zu landen.


"Zagreb war definitiv ein Höhepunkt in der Saisonvorbereitung. Jetzt heißt es: Dranbleiben, fokussieren und alles geben, wenn es ernst wird!"